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Ein Wochenende off. Karate und noch mal Karate, Grillen,
gemütlicher Abend und zum Frühstück wieder Karate.
Für mich war das das erste Mal und meine Familie konnte sich mit dem
Gedanken anfreunden, dass es mal ein Wochenende ohne mich gehen muss. Bisschen
kam ich mir vor wie früher beim Klassenausflug, als ich meinen Schlafsack und
meine Isomatratze einpackte.
Nachdem alle in Aarbergen eingetrudelt waren, ging es auch
gleich los mit dem ersten Training. Dann nach einer kleinen Verschnaufpause
noch einen Nachschlag. Es war schon ein bisschen anders dort zu trainieren. Gut
war es und konzentriert dank Norbert. Danach kurz duschen und zum Grillplatz.
Schön liegt dieser Platz etwas erhaben über der Sportanlage
und gut ausgestattet. Eine geräumige Grillhütte und ein gemauerter Grill
gehören genauso dazu, wie eine offene Lagerfeuerstätte. Gabi hatte sich ums
Grillfleisch gekümmert und auch für ausreichend gut gekühlte Getränke war
bereits gesorgt. Frank stand die ganze Zeit am Grill und nach dem Training
schmeckte das erste Bier und die Wurst super.
Wir saßen noch lange und hatten auch mit dem Wetter Glück.
Ich fand es schön endlich mal Zeit zu haben und die anderen aus dem Verein
kennen zu lernen. Als es dunkel und kälter wurde stellten wir uns ans
Lagerfeuer und so dauerte es noch ein paar Bierchen länger bevor sich auch die
letzten auf ihre spartanischen Lagerstätten zurückzogen.
Gleich nach dem Aufstehen Karate auf nüchternen Magen und
ohne tröstenden Kaffee ist wohl nichts für so Weicheier wie mich. Planlos
versuchte ich den Anweisungen von Norbert am nächsten Morgen zu folgen.
Frühstück wurde wieder oben eingenommen. Die einen bevorzugten ein Bier zum
Anfang, allein der Gedanke kann mich nur schütteln, die anderen warteten auf
den Kaffee, den Andreas bei sich zu Hause kochte und dann in mehreren Kannen
anschleppte. Gabi hatte Brötchen besorgt und nach einem kurzen gemeinsamen
Aufräumen war mein Kurzurlaub dann auch schon wieder vorbei.
Zu Hause zeigte meine Familie großes Verständnis für meinen
angeschlagenen Zustand und ließ mich noch ein ausgiebiges Mittagsschläfchen
machen.
Fazit:
Das Karate war gut, die Leute waren super nett und obwohl
ich feststellen muss, dass ich nach dieser Art von Ausflug nachschlafen muss
(das war früher nicht so), möchte ich auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei
sein.
Einen Dank an alle, die mitgeholfen haben dieses schöne
Wochenende zu organisieren.
(Maren Zank, 20.06.2010)
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